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17.10.2018

Erfolgreiche Regionalkonferenz open Osterland

Altenburg, 25. September 2018

Der Projektverbund o p e n  O s t e r l a n d führte eine erste Regionalkonferenz in Altenburg durch. Dort präsentierten die Verbundpartner das Innovationskonzept „o p e n  O s t e r l a n d“ und diskutierten im Ideenaustausch mit regionalen Partnern Ideen für Umsetzungsprojekte. Ziel der Aktivitäten ist die aktive Gestaltung des Strukturwandels mit einer Stärkung der Mittelzentren in der Region Osterland. 

Kernpunkte des Innovationskonzepts sind ein länderübergreifender Zugang zu Bildungs- und Kultureinrichtungen, Sharing-Lösungen für Mobilität sowie Quartierkonzepte im Bereich Wohnen und Energie. Erste Pilotprojekte wurden bereits auf der Konferenz präsentiert. Mit diesem Zukunftskonzept wollen sich die Initialpartner – die HTWK Leipzig, die Universität Leipzig und die JENA-GEOS®  – sowie weitere assoziierte Partner im Oktober um die Förderung im Programm „WIR!-Wandel durch Innovation in der Region“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewerben.

Die JENA-GEOS® vertritt im Konsortium die technologische Kompetenz im Bereich des energetischen Quartiersumbaus. „Speziell diesen energetischen Quartiersumbau als Mittel zur Erhöhung der Wohnqualität, zur Aktivierung von Bürgerengagement für eine Teilhabe sowie zur Eindämmung von Abwanderung und Schrumpfung zu nutzen, kann aus unserer Sicht eine Signalwirkung für einen wirtschaftlichen Quartiersumbau insgesamt erlangen. In diesem Sinne und aus unserer Erfahrung heraus halten wir dieses Projekt für wegweisend“, meint Dr. Kersten Roselt, GF der JENA-GEOS® und Konsortialpartner im Verbund. 

Technologische Innovation ist der integrierte energetische Umbau gründerzeitlicher Quartiere unter den Bedingungen heterogener Eigentümerstrukturen und Sanierungsstände. Diese Herausforderung wird im Projekt mit dem systemischen Ansatz der Entwicklung lokaler ökonomischer Strukturen (energetische Teilhabe, Handel, Gewerbe, Kreativwirtschaft...), der Beseitigung von Leerständen, dem Umgang mit ökologischen Altlasten sowie der Verbesserung der Wohnqualität bis hin zu speziellen quartiersbezogenen Mobilitätsangeboten gemeinsam mit den BewohnerInnen gelöst. 

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