Patente

JENA-GEOS® verfügt über mehrere Patente und Gebrauchsmuster, beispielsweise zu Algorithmen für die Bewertung von Altlasten und Grundwasserschäden sowie für geotechnische Lösungen.

Patent „Verfahren zur Abschätzung der Ausbreitung von Schadstoffen für den Grundwasserschutz”

Bundesrepublik Deutschland: Urkunde über die Erteilung eines Patents Nr. 199 42 436,
IPC G01N 33/ 18.
Bezeichnung: Verfahren zur Abschätzung der Ausbreitung von Schadstoffen für den Grundwasserschutz
Patentinhaber: JENA-GEOS®, 07743 Jena, München, 12.07.2001

Unter Berücksichtigung von Art, Menge und Verteilung organischer und anorganischer Schadstoffe sowie außerdem unter Beachtung der Hydrogeochemie des Kontaminationsbereiches und seiner Umgebung ist es prinzipiell möglich, den Faktor natürlicher Abbau- und Rückhalteprozesse für Sanierungsentscheidungen zu nutzen, wenn er für den speziellen Standort in Näherungen quantifiziert ist.
Eine Lösung für eine solche, zunächst objektspezifisch ausgerichtete Quantifizierung wird in der Ermittlung von parameterspezifischen Konzentrationsgradienten gesehen. Der parameterspezifische Konzentrationsgradient ic beschreibt die Konzentrationsänderung anthropogen bedingter Wasserinhaltsstoffe oder anderer geeigneter standortspezifisch ausgewählter chemisch - physikalischer Messgrößen auf der gerichteten Strecke im Abstrom von Altlastverdachtsflächen in Abhängigkeit von der Entfernung zum Emissionsherd.

Patent „Wasserdurchtritts-reduzierte Oberflächenabdichtung von Ablagerungen”

Bundesrepublik Deutschland: Urkunde über die Erteilung eines Patents Nr. 197 33 740,
IPC: E02B 3/16
Bezeichnung: Wasserdurchtritts-reduzierende Oberflächenabdeckung von Ablagerungen
Patentinhaber: JENA-GEOS®
Anmeldung: 04.08.1997, Erteilt: am 28.03.2002

Ablagerungen aus umweltschädlichen Substraten auf der Erdoberfläche werden regelmäßig mit einer Oberflächenabdeckung versehen, mit der u. a. verhindert werden soll, dass Niederschlagswasser in diese eindringen, sich mit Kontaminanten anreichern und schließlich die unterliegenden Bodenschichten und das Grundwasser nachhaltig beeinträchtigen.
Unter den zahlreichen bekannten Oberflächenabdichtungssystemen befinden sich auch solche, bei denen kostengünstig geosynthetische Tondichtungsbahnen (Bentonitmatten) eingesetzt werden, die jedoch den Nachteil haben, dass sie in niederschlagsarmen Perioden austrocknen und undicht werden können.
Die Erfindung legt an die geosynthetische Tondichtungsbahn ein- oder beidseitig eine Wasserspeicherschicht aus feinkörnigem Material an, welches Feuchtigkeit hält und somit wesentlich länger verhindert, dass die Austrocknung der Dichtung tatsächlich eintritt. Weiterhin sorgt die Wasserspeicherschicht dafür, dass im Fall einer eingetretenen Austrocknung die geosynthetische Tondichtungsbahn bei erneutem Wasserzutritt mit einer deutlich reduzierten Wasserspende beaufschlagt wird, wodurch der „Selbstheilungsprozess” der Bentonitmatte gefördert und die zwischenzeitlich in die umweltschädliche Ablagerung eindringende Wassermenge erheblich reduziert wird.

Gebrauchsmuster „Wasserdurchtritts-reduzierende Oberflächenabdeckung von Ablagerungen auf der Erdoberfläche”

Bundesrepublik Deutschland: Urkunde über die Eintragung eines Gebrauchsmusters Nr. 297 24 457.4, IPC: E02B 3/16
Bezeichnung: Wasserdurchtritts-reduzierende Oberflächenabdeckung von Ablagerungen auf der Erdoberfläche
Gebrauchsmusterinhaber: JENA-GEOS®
Anmeldung: 04.08.1997 aus 197 33 740.1, Eingetragen am: 12.07.2001

Das Prinzip des Patents „Wasserdurchtritts-reduzierende Oberflächenabdeckung von Ablagerungen” wird auf mineralische Dichtungsschichten aus Ton mit quellfähigen Anteilen angewendet.

Gebrauchsmuster „KOBALT” (Kostenprognose behebungspflichtiger Lasten)

Die von JENA-GEOS® geschaffene Kostenprognose für behebungspflichtige Altlasten - KOBALT - wurde als Anordnung zur Bestimmung der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen der Altlasten-sanierung beim Boden- und/oder Gewässerschutz als Gebrauchsmuster am 28.03.2002 urheberrechtlich geschützt.
Basierend auf der vorliegenden Gefährdungsabschätzung gem. § 9 Abs. 2 BBodSchG wird das erforderliche Sanierungsszenario unter Berücksichtigung der Schutzgutexposition/Bodenfunktionen, der planungsrechtlich zulässigen Nachnutzung und anderer öffentlicher und privatrechtlicher Belange des Standortes nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit abgeleitet.