Sanierungsuntersuchung

Eine Altlast im Sinne des Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) liegt dann vor, wenn im Ergebnis einer Gefährdungsabschätzung schädlich veränderte Böden nachgewiesen wurden. Die zuständige Behörde verlangt in diesem Fall von dem zur Sanierung Verpflichteten eine Sanierungsuntersuchung, um über Art und Umfang der erforderlichen Gefahrenabwehrmaßnahmen entscheiden zu können.

Die BBodSchV enthält im Anhang 3 die notwendigen Anforderungen an Sanierungsuntersuchungen. Danach sind mit der Sanierungsuntersuchung die zur Erfüllung der Pflichten zur Gefahrenabwehr gemäß § 4 Abs. 3 BBodSchG geeigneten, erforderlichen und angemessenen Maßnahmen zu ermitteln.

Heute stehen für die Altlastensanierung eine Vielzahl von Sanierungstechniken/-verfahren mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit, Einsetzbarkeit und unterschiedlichen Kosten zur Verfügung, so dass für jede Altlast eine maßgeschneiderte Lösung erarbeitet werden kann.

Um eine brauchbare Sanierungsuntersuchung aufzustellen, müssen die Gefährdungsabschätzung abgeschlossen und vorläufige Sanierungsziele definiert sein.

Unsere Leistungen im Rahmen der Sanierungsuntersuchung sind:

  • Durchführung einer Sanierungsuntersuchung entsprechend den Prüfkriterien der BBodSchV
  • Entwicklung und Bewertung von Sanierungsvarianten im Rahmen der Vor- und Entwurfsplanung
  • Kostenoptimierung von Sanierungsvarianten
  • Erstellung eines Variantenvergleiches unter Einbeziehung innovativer Sanierungstechnologien
  • Planung von Gefahrenabwehrmaßnahmen im Rahmen von Investitionen
  • Integrierte Standortentwicklungskonzepte

Dipl. Geol. Dr. Gerold Hesse
Bereichsleiter Umwelt

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